Handwerkliche Tradition und Innovation im perfekten Mix

Das besondere Rezept für den unverwechselbaren Gildhuis Geschmack ist die bewusste Kombination aus handwerklicher Tradition und stetiger Innovation. So werden unsere Brötchen und Brote nach guter, alter Bäckertradition geformt und entwickelt – und das unter dem Einsatz modernster Technik. Das sind die Zutaten, die unsere Produkte so schmackhaft und einzigartig machen.

 

Und kräht der Hahn …

Wir, das Gildhuis Team stehen jeden Tag aus Leidenschaft und Überzeugung früh auf, um für Sie die besonderen und seit über 111 Jahren bekannten Backwaren in Handwerksqualität herzustellen. Denn es ist immer etwas Besonderes, wenn es morgens früh nach frischen, knusprigen Brötchen aus Ihrer Handwerks-Bäckerei riecht – getreu unseres Leitspruchs:

´Es schläft das Volk, es kräht der Hahn, da fängt bei Gildhuis schon das Backen an,
Und kräht der Hahn und weckt die Leut, sich jeder auf sein Frühstück freut.
Darum backt in aller Herrgottsfrühe, der Bäckermeister mit Fleiß und Mühe
die vielen leckeren Knuspersachen, 
die den Tag so schmackhaft machen!´

 

Große Auswahl an Brotspezialitäten

In unserer familiengeführten Handwerks-Bäckerei legen wir großen Wert auf Handarbeit. Denn alle Brote, die unsere Bäckerei verlassen, werden noch nach altbekannter handwerklicher Tradition von Hand aufgearbeitet. Das sorgt für eine besonders lockere Krume und einen unverwechselbaren Geschmack.
Besonders stolz sind wir auf unsere große Auswahl der verschiedenster Brotspezialitäten: In unserem Brotsortiment führen wir über 30 verschiedene Brotsorten, angefangen von Weißbrot über Körnerbrot bis hin zu unserm eigens hergestellten Pumpernickel und Vollkornbrot.

Wir garantieren Ihnen jeden Tag ein frisches und ausgewogenes Brotsortiment in unserer Bäckerei.

Nutzen Sie unseren praktischen Gildhuis Lieferservice!

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Ein großes Stück Bäckerei-Geschichte

1910: Die Bäckerei setzt erstmals ein Pferdefuhrwerk ein, um ihre Kunden zu bedienen.

 

1914-1918: 1. Weltkrieg. Trotz Rohstoffknappheit und rückgängiger Nachfrage übersteht die Bäckerei Krieg und Nachkriegszeit wirtschaftlich relativ gut. Johann Gildhuis plant sogar den Kauf eines neuen Backofens. Die weitere Firmenentwicklung gibt ihm Recht.

1922: Johann Gildhuis gründet mit anderen ortsansässigen Unternehmern in Bocholt die Gewerbebank.

1923: Bocholt wird kreisfrei. Inflation in Deutschland.

1925: Die inflationsträchtige Rentenmark wird von der neuen Reichsmark abgelöst. Die Inflationswirren sind vorbei, es geht wieder aufwärts. Das neue Auslieferungsfahrzeug der Bäckerei ist nun ein amerekanischer Chevrolet.

 

1928: Die beiden Häuser an der Marienstraße werden zu einem einzigen, völlig neuen Wohn- und Geschäftshaus mit Kolonialwarenlade.

1930: Machterschleichung Hitlers. Aufgrund seiner jüdischen Konfession wird der Chef des Bocholter St. Agnes-Hospitals entlassen. Dr. Hochheimer wird nachts in der Bäckerei heimlich mit Brot versorgt, weil der Verkauf an „Nicht-Arier“ rigoros abgestraft wird.

1934: Johann Gildhuis stirbt im Alter von nur 60 Jahren. Seine Frau Aleida Gildhuis führt das Geschäft allein weiter.

 

1938: Der Brotverkauf wird mit einem Rabattverbot belegt. Johann Gildhuis‘ Sohn Bernhard holt in Hannover einen 23 PS starken Hanomag, Typ „Kurier“, fürs Unternehmen ab. Zusätzlich werden in den 30er Jahren zwei neue Drehhebelknetmaschinen angeschafft.

1940: Erste Bomben fallen auf Bocholt. Einige von den in den Niederlanden wohnenden Verwandten müssen Zwangsarbeit u.a in Bocholt leisten. Die bittere Ironie des Kriegsschicksals: In der Mittagspause sitzen alle bei Familie Gildhuis am Küchentisch.

1942: Johann Gildhuis‘ Sohn Anton legt die Meisterprüfung im Bäckerhandwerk ab.

1945: Deutschland kapituliert am 5. Mai. Weil niemand NSDAP-Mitglied war, erhält Gildhuis vom britischen Militär den Auftrag „Cakes“ zu backen: Dazu wird die Bäckerei großzügig mit schönem, hellen Weizenmehl, Backhefe und frischen Eiern versorgt.

1955: Gute Qualität und besondere Spezialitäten bestimmen das Angebot in der Bäckerei. Anton Gildhuis übernimmt mit Ehefrau Maria die Geschäftsführung seiner Mutter. Es wird in neue Knetmaschinen und weitere  Anlagen investiert.

1960-1969: Kindererziehung ist zeitintensiv. So sind denn auch die 60er Jahre bei Familie Gildhuis eher familienorientiert. Gegen Ende des Jahrzehnts kristallisiert sich die Belieferung von Lebensmittelgeschäften als eines der wichtigsten Standbeine der Bäckerei heraus.

 

1970: Investition in neue Backöfen, umfangreiche Umbaumaßnahmen und eine neue Ladeneinrichtung. Man schafft Brotschneidemaschinen an.

1979: Der gerade etwas über 20-jährige Hans Gildhuis legt seine Prüfung zum Bäckermeister ab.

1982 tut es ihm sein Bruder Ludger mit einer Prüfung zum Konditormeister gleich. Im September verstirbt Anton Gildhuis. Maria Gildhius unterstützt fortan die beiden Söhne in allen geschäftlichen Angelegenheiten.

 

1980-1989: Die Zeichen der Zeit erkennend bauen Maria, Ludger, Hans und dessen Ehefrau Irmgard Gildhuis den Bäckereibetrieb weiter aus.

1982: Die erste Filiale am Burloer Weg wird eröffnet.

1984: An der Münsterstraße öffnet ein weiterer Filialbetrieb der Bäckerei. Hans Gildhuis und Irmgard Telohe heiraten.

1985: Die Bäckerei investiert als erste in Bocholt in einen sogenannten drehenden Wagenofen. Das Familienunternehmen eröffnet weitere Filialen.

 

2001: 100-Jahrfeier der Bäckerei. Die Kinder Matthias, Christian und Thomas verkörpern die vierte Generation des traditionsreichen Gildhuis-Teams. Sie „backens“ eines guten Tages bestimmt auch: die leckeren Back- und Konditoreiwaren von Gildhuis.

2007: Matthias Gildhuis legt die Meisterprüfung im Bäckerhandwerk ab.

2009: Christian und Matthias Gildhuis steigen in das Familienunternehmen mit ein.

 

2010: Eröffnung der neuen Filiale an der Birkenallee in Biemenhorst, Übernahme der anliegenden, stadtbekannten Eisdiele Dellnitz.

2013: Neubau unserer Hauptfiliale am Barloer Weg 45, hier entsteht Bocholts erste Drive-In Bäckerei.

2015: Matthias und Christian investieren in das Pilotprojekt Hygiene-App, um allen aktuellen Hygiene-Anforderung gerecht zu werden.